INKLUSION – GEMEINSAMES LERNEN

Informationstag für das Kollegium am 31. Mai

Im neuen Schuljahr 2016 / 2017 werden wir am GREM eine 5. Klasse einrichten, in der insgesamt 5 Kinder inklusiv beschult werden.
Doch was bedeutet dies konkret für die Schüler, die Klasse, den Unterricht und die Kollegen?

Das GREM hat sich diesen Fragen gestellt und möchte die neue Aufgabe der Inklusion aktiv gestalten, so dass sich unsere Schule in positiver Weise weiterentwickelt und vor allem den Kindern, die zu uns kommen – ob sie nun inklusiv unterrichtet werden oder nicht – gerecht zu werden und ihnen ein motivierendes Lernumfeld zu bieten.
In einem ersten Schritt hat sich bereits zu Beginn des 2. Halbjahres 2015 / 2016 ein Team von Kolleginnen und Kollegen für den Unterricht in dieser neuen Klasse gefunden. Die Koordinatorin für die Erprobungsstufe und das neue Klassenlehrerteam haben dann die Inklusionskinder in ihren Grundschulen besucht, um sie kennenzulernen und um für einen möglichst reibungslosen und stressfreien Übergang zum GREM zu sorgen.
Ein zweiter Schritt war der Besuch am Gymnasium Voerde, mit dem wir im Netzwerk Zukunftsschule NRW zusammenarbeiten, um dort vor Ort zu erleben, wie Inklusion gelingen kann, denn das GY Voerde unterrichtet bereits seit 4 Jahren erfolgreich Kinder inklusiv.
Am 31. Mai nun wurde bei uns an der Schule eine Informationsveranstaltung für das Kollegium veranstaltet. Moderiert wurde die Veranstaltung von

  • Frau Gelbke-Motte, der Inklusionsberaterin des Schulamtes für den Kreis Wesel
  • Frau Franke, Koordinatorin für Schulentwicklung am GY Voerde und Klassenleiterin der Inklusionsklasse 8, die sie nun seit 4 Jahren betreut
  • Frau Roth, Lehrerin für Sonderpädagogik am GY Voerde und stellvertretende Klassenlehrerin in den Inklusionsklassen.


Im Vordergrund des Informationstages standen Fragen aus Theorie und Praxis der Inklusion:         

  • Wie wollen wir am GREM Inklusion für uns definieren?                                  
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind gegeben?                                    
  • Wie können wir gemeinsames Lernen gestalten?                         
  • Wann macht es Sinn, die Klasse aufzuteilen?                     

Aber die Kollegen sollten auch für den Themenkomplex insgesamt sensibilisiert werden. So konnten die Kollegen in einem Parcours selbst erleben, was es bedeutet, scheinbar einfache Aufgaben aufgrund eines körperlichen Defizits nicht angemessen lösen zu können.
Begleitet wurde die Veranstaltung von Herrn Baumgart, dem stellvertretenden Leiter des Kompetenzteam Wesel, und Frau Kreienburg, Sonderschulpädagogin an der Regenbogenschule, die uns im weiteren Verlauf unseres Inklusionsprozesses unterstützen werden.
Am Ende des Tages stand die Erkenntnis, dass wir vor einer anspruchsvollen, aber auch machbaren Aufgabe stehen, die wir im Sinne der uns anvertrauten Kinder meistern wollen.