Report ETAVIPAP Summer School 14.-17.6.14 in Liverpool

Uff, war das früh: Um 5 Uhr Samstagmorgen trafen wir uns schon am Flughafen Düsseldorf um  nach Manchester zu fliegen. Nach dem erfolgreichen Kampf gegen den Bordticketautomaten stiegen wir gähnend in den Bombardier Jet.
Eine Stunde Wartezeit bis zur Busfahrt nach Liverpool überbrückten wir am Flughafen Manchester mit dem Wiederfinden von A.s Rucksack. In Liverpool, der Stadt des Fußballs und der Musik, besuchten wir zusammen mit Tausenden Briten bei untypischen Sonnenwetter das Mersey River Festival mit Musik, Vorführungen, Ständen und Schiffen.
Abends erstes Treffen in der Hope University, unserer Bleibe in Studentenzimmern, mit den beteiligten Schulteams aus Polen und Spanien mit Ice breaking activities, wo wir unser selbstgemachtes viersprachiges language game einsetzten. Die Aussprache der polnischen Redewendungen war eher lustig als richtig!
Auf dem großen Flatscreen des "Common Rooms" lief dann spätabends (wie jeden Abend) die Fußball-WM, das und das dann folgende internationale Begegnungstreiben machte die Schlafenszeit reichlich kurz.
Sonntag nach typischem English Breakfast, natürlich mit ordentlich viel Baked Beans gab's den Besuch des mittelalterlichen Städtchens Chester mit Stadtmauerrundgang, alten Fachwerkhäusern, schönen Geschäften, natürlich McDonald's und einer Bootstour auf dem Dee River.
J. hatte abends ein Erlebnis der besonderen Art: sein heißgeliebter Mantel (wird auch bei 30 Grad mit kurzer Hose getragen) wurde von einem rohen Ei, aus einem Auto geworfen, getroffen. Uns wurde versichert, dass das in der Nähe der Uni wohl häufiger passiert, es lag also nicht am Mantel!
Gearbeitet wurde auch, und zwar am Montag in der Hillside High School: alle Schulen zeigten ihre Präsentationen zum Ingenieursberuf, zum Besuch bei den Autofirmen und (nur wir) zu unserem Hochregallager. Die englische Schule war zwar bunt, aber ganz schön alt und vergittert, mit Eingangskontrolle und voller Uniformen!
Von der Schule aus ging's mit dem Bus durch den Merseytunnel zum Spaceport, einem Raumfahrtmuseum, u.a. mit einem Film über Astronauten. Super war die sonnige Rückfahrt mit der "ferry across the Mersey", aber noch besser die folgende gemeinsame Begeisterung beim  Rudelgucken des 4:0-Erfolgs unseres "German Blitz"-Teams über Portugal!!! Dafür mussten wir uns mit einem dicken Abendessen, einem typischen English Carvery mit Braten und Gemüse "all you can eat" belohnen. Apropos Gemüse: Erbsen und Bohnen taten ihr Werk. Um den Geruch im Hostel zu verbessern, meinte L. gegen Mitternacht mit dem Deo so intensiv sprühen zu müssen, dass die Schwaden den Rauchmelder auslösten: Feueralarm!! P. war der einzige, der trotz ohrenbetäubenden Lärms einfach weiter schlief.
Letzter Tag: Zusammen mit den Catalanen auf nach Anfield, dem Stadion des FC Liverpool.  Die Führung machte das endlose Busfahren wett - sehr witzig, informativ und patriotisch. Da kann man wirklich Fan der Reds werden.
Abends dann tschüss England und Liverpool! Schade, dass die englischen Schulen beim nächsten Projekt nicht mehr mitmachen, dafür freuen wir uns aber auf unseren nächsten Partner: Irland, wir kommen!

Das Comenius-Team

Weitere Bilder von der Summer School in Liverpool