„Wir sind nicht klüger, wir lernen nur anders“

Unter diesem Motto fand die diesjährige Präsentation der Cleverixe am 25.September im Kulturzentrum Rheinkamp statt.

Neugierig und angespannt warteten 250 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis sieben im Kulturzentrum darauf, dass die Show beginnt. Und dann ging es auch schon los: Kai (Klasse 7) ließ Wasser in eine Zeitung kippen. Diese Zeitung sei das Hirn und das Wasser eben das Wissen, welches Lehrer tagein und tagaus in unsere Hirne schütten. Aber warum kommt es weder oben noch unten aus der Zeitung heraus? Warum fällt es uns so schwer, das Wissen wieder abzurufen?

Wie unser Hirn aufgebaut ist, was es leisten kann, warum „Ej, du Hirni!“ gar keine Beleidigung ist und welche Mythen rund um das Hirn gar nicht der Wahrheit entsprechen, erklärte Lara (Klasse 8) dem aufmerksamen Publikum.

Anna (Klasse 8) demonstrierte im Anschluss, warum und wie Mnemotechniken helfen können, Vokabeln und Co zu lernen. Nun wird sich wohl auch der Schulleiter endlich merken können, wie die letzten 10 amerikanischen Präsidenten hießen.

Dass sogar Sport dabei hilft, die Denkfähigkeit zu steigern, erläuterte Lilly, ohne zu verschweigen, dass Sport allein keinen Einstein aus uns machen kann.

Melina und Antonia trafen sich zu einer kleinen Talkshow auf der Bühne, um über asiatische Kampfkünste zu reden. Wer hätte gedacht, dass gerade Kampfkünstler Meister der Konzentration sind? Melinas Demonstration einer Basisreihe im Kampfanzug hat sicherlich jeden beeindruckt.

Doch nicht nur in unserem Hirn staut sich so einiges an, auch auf den Autobahnen. Dem Phänomen Stau ist Julian (Klasse 9) auf den Grund gegangen. Obwohl es DIE Lösung zur Stauvermeidung nicht zu geben scheint, hat er doch viele Alternativen aufgezeigt, die den Autofahrern das Leben leichter machen könnten.

Wer viel denkt, denkt auch über seinen eigenen Horizont hinaus und stellt fest, dass zahlreiche Tiere vom Aussterben bedroht sind. Eines davon ist das Gürteltier. Wo und wie es lebt, warum es vom Aussterben bedroht ist und wie wir helfen können, seinen Lebensraum zu schützen, hat Esther (Klasse 7) vorgestellt.

Am Ende gab es tosenden Applaus und eine Urkunde für jeden Cleverix, auch für die, die nichts präsentiert haben.

Wer mehr erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, am Tag der offenen Tür mit den Cleverixen ins Gespräch zu kommen und beispielsweise mehr über Mnemotechniken zu erfahren.

Einen besonderen Dank auch an die SOON-Technik, die uns, wie so häufig, bei der technischen Bereitstellung und dem Management unterstützt hat. | MÜL/SHF