Kath. Religion

Katholische Religion in der Sekundarstufe I

In den Klassen 5 bis 9 werden die in der Tabelle aufgelisteten Inhalte bearbeitet, wobei die didaktische und methodische Ausgestaltung beim jeweiligen Fachlehrer liegt.
Wer sich detailliert über die Alters angemessenen Sach-, Methoden-, Urteils-, Handlungs- und Medienkompetenzen informieren möchte, kann dies gerne in den Anhängen lesen. Hier sind den entsprechenden Jahrgangsstufen die Kompetenzen zugeordnet. Eine Darstellung an dieser Stelle würde den Rahmen sprengen.


Im Anhang finden Sie:

1. Kompetenzerwartungen Jgst. 5+6
1.1. Tabelle übergeordnete Kompetenzerwartungen Kl 5+6
1.2. Tabelle konkretisierte Kompetenzerwartungen Kl 5+6
1.3. Tabelle konkretisierte Medienkompetenzerwartungen Kl 5+6

2. Kompetenzerwartungen Jgst. 7-9
2.1. Tabelle übergeordnete Kompetenzerwartungen Kl 7-9
2.2. Tabelle konkretisierte Kompetenzerwartungen Kl 7-9
2.3. Tabelle konkretisierte Medienkompetenzerwartungen Kl 7-9

3. Kompetenzerwartungen S II
3.1. Kompetenzerwartungen EF
3.2. Kompetenzerwartungen Q: diese sind ab dem Schuljahr 2015/16 verbindlich und werden z.Zt. bearbeitet

Ein besonderes Augenmerk möchten wir noch darauf richten, dass wir immer wieder auch unseren Raum der Stille nutzen. Hier besteht die Möglichkeit, außerhalb des normalen Unterrichts und Raumes, sich vertieft reflektierend mit Bildern, Texten, eigenen Ideen und Gedanken auseinanderzusetzen und auch Ruhe zu finden.


Inhaltsfelder mit den inhaltlichen Schwerpunkten der Kl. 5 bis 9

1. Menschsein in Freiheit und Verantwortung

  • Schöpfung - der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt (Kl. 5)
  • Könige in Israel: Berufung und Versagen (Kl. 5)
  • Der Weg der ersten Christen (Kl. 6)
  • Exodus - der befreiende Gott (Kl. 7)
  • Ich und die anderen - sich selbst finden (Kl. 8)
  • "Reich Gottes" - Erfüllung der Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden (Kl. 9)
  • Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - politisches Handeln aus christlicherVerantwortung (Kl. 9)
  • das Gewissen - Kompass sittlichen Handelns (Kl. 9)

2. Sprechen von und mit Gott

  • Gebet als "sprechender Glaube" (Kl. 6)
  • Prophetentum - vom AT zu Jesus (Kl. 8)
  • Sprache der Religionen - Mythos und Mythen (Kl. 9)

3. Bibel als "Ur-kunde" des Glaubens an Gott

  • die Bibel als Heilige Schrift (Kl. 5)
  • die synoptische Frage (Kl. 7)
  • Israels Urgeschichten - Deutung der Welt (Kl. 9)

4. Jesus der Christus

  • Jesus in seiner Zeit und Umwelt (Kl. 6)
  • Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens (Kl. 7)
  • vom Tod zum Leben - Leiden, Kreuz und Auferstehung (Kl. 7)

5. Kirche als Nachfolgegemeinschaft

  • Frühchristliche Gestalten in der Nachfolge (Kl. 6)
  • Kirche als Gemeinschaft; der Einzelne in ihr der Gemeinschaft (Kl. 5)
  • Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis (Kl. 5)
  • evangelisch - katholisch (Kl. 6)
  • verfolgte und verfolgende Kirche (Kl. 7)
  • Heilige - exemplarische Christen (Kl. 7)
  • Reformation (Kl. 8)
  • Volk Gottes - auf der Suche nach neuen Wegen (Kl. 8)

6. Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

  • Abraham und die Urväter (Kl. 5)
  • Islam (Kl. 6)
  • udentum - Wurzel des Christentums (Kl. 8)
  • nichtchristliche Religionen - Ergriffensein vom Numinosen und Deutung des Lebens Hinduismus, Buddhismus (Kl. 9)

Leistungsbewertung

Da im Fach Religion keine Klassenarbeiten und Lernstandserhebungen vorgesehen sind, erstreckt sich die Bewertung auf den Bereich " Sonstige Leistungen im Unterricht". Angelehnt an die Richtlinien werden folgenden Leistungen bewertet:

Mündliche Beiträge zum Unterricht, z B.:

  • Unterrichtsgespräch
  • Diskussionsformen
  • Kurzreferate
  • Präsentationen

Schriftliche Beiträge zum Unterricht, z B.:

  • Ergebnisse von Textarbeiten
  • Ergebnisse von Recherchen
  • Mindmaps
  • Protokolle

Fachspezifische Ergebnisse kreativer Gestaltungen, z B.:

  • Bilder
  • Videos
  • Collagen
  • Rollenspiele


Dokumentationen längerfristiger Lern- und Arbeitsprozesse, z B.:

  • Hefte, Mappen
  • Portfolios
  • Lerntagebücher
  • Lernzirkel


Kurze schriftliche Übungen  (max. 2/Halbjahr, max. 20 Minuten)

Beiträge im Bereich eigenverantwortlichen schüleraktiven Handelns, z. B.: Selbständigkeit bei gruppenzentrierten Arbeitsformen

Innerhalb der genannten Bereiche werden Quantität, Qualität und Kontinuität der Leistungen erfasst; zudem ist bei der Notenfindung die Gesamtentwicklung des Schülers innerhalb des Lernzeitraumes angemessen zu berücksichtigen. Die persönliche Glaubenshaltung der Schüler und Schülerinnen darf nicht bewertet werden.


Katholische Religion in der Sekundarstufe II

Fachspezifischer Auftrag des Religionsunterrichts

Die Bezugswissenschaft des Unterrichtsfaches ist die katholische Theologie. Es ergeben sich die folgenden inhaltlichen Dimensionen:

  • Die christliche Antwort auf die Gottesfrage
  • Das Zeugnis vom Zuspruch und der Anspruch Jesu Christi
  • Kirche und ihre Aufgaben in der Welt
  • Das Welt- und Geschichtsverständnis aus christlicher Hoffnung
  • Die Sinngebung menschlichen Daseins und Handeln aus christlicher Motivation


Alle diese Inhalte werden aus anthropologischer Perspektive (d.h. vom Wesen des Menschen her) betrachtet, was beinhaltet, dass über die Fragen nicht nur die "christliche Antwort" gestülpt wird, sondern dass die Auseinandersetzung in Bezug und Abgrenzung zu anderen Vorstellungen geschieht. Somit ist eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit Ideologien und Weltanschauungen, mit Sinnvorstellungen und Wertsystemen gefordert

Kursthemen der einzelnen Jahrgangsstufen

  • EF.1    Glaube und Wissen
  • EF.2    Christliche Anthropologie
  • Q1.1    Die christliche Antwort auf die Gottesfrage
  • Q1.2    Das Zeugnis vom Zuspruch und Anspruch Jesu Christi
  • Q2.1    Kirche und ihre Aufgabe in der Welt
  • Q2.2    Das Welt- und Geschichtsverständnis aus christlicher Hoffnung



Lern- und Arbeitsorganisation
Der Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe baut auf den in der Sekundarstufe I erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen auf, führt diese fort, erweitert und vertieft sie.
Vom dialogischen Charakter des Glaubens und dem Selbstverständnis des Faches ausgehend, stellt das Gespräch in verschiedenen Formen (Lehrgespräch, Schülergespräch, Diskussion, Debatte) eine wesentliche Methode des Faches dar.
Darüber hinaus nimmt die Auseinandersetzung mit Materialien und Medien einen hohen methodischen Stellenwert ein, zuvorderst der Umgang mit Fachtexten, aber auch mit Bildern, Filmen u. Ä. Die Interpretation biblischer Texte anhand der historisch-kritischen Exegese wird geübt. Wissenschaftspropädeutische Bedeutung besitzen auch die folgenden Arbeitsmethoden, die sich in zunehmend komplexer werdender Weise zeigen:

  • Hausaufgaben
  • Dokumentation und Präsentation von Unterrichtsergebnissen, z.B. Gruppenarbeiten
  • Protokolle
  • Referate
  • Facharbeiten