Ökologisches Comenius-Projekt am GREM

Das Thema des Projektes, das im Dezember mit der ersten Begegnung der vier Schülergruppen aus Italien, Frankreich, Ungarn und Deutschland am Gymnasium Rheinkamp startete, war zwar auch advent- oder weihnachtlich, doch neben dem Kennenlernen der deutschen Weihnachtszeit mit ihren Traditionen, arbeiteten alle beteiligten 50 Schüler auch inhaltlich sehr konzentriert.
Im Focus des Interesses standen die Bereiche Energieeinsparung und Müllvermeidung, zu denen die einzelnen Gruppen schon in ihrer jeweiligen Heimat Informationen gesammelt und aufbereitet hatten und die sie nun mit viel Elan gemeinsam erforschten. Wie geht man in den verschiedenen Ländern mit diesen aktuellen Themen um, welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede gibt es in den Sichtweisen und den praktischen Umsetzungen? Diese Fragen werden auf den nächsten Treffen in Ungarn, Frankreich und Italien weiter verfolgt. Die internationale Gruppe informierte sich in Moers sowohl direkt bei unserem lokalen Energieversorger Enni, mit einem Vortrag zum Thema Energievermeidung durch den Referenten Herrn Langner,  als auch in der Müllverbrennungsanlage Asdonkshof.
Im Vorfeld hatte man den Projektnamen "Ökomenius" festgelegt und jede Gruppe hatte ein Projektlogo entworfen. In einer heißen Diskussion, in der gemeinsamen Projektsprache Deutsch, einigte man sich auf einen Vorschlag, der von den Schülerinnen und Schülern des GREMs entworfen worden war.

Neben der gemeinsamen Arbeit trug natürlich auch ein interessantes und abwechslungsreiches Freizeitprogramm zur Völkerverständigung bei. Bei einer durch die deutschen Schülerinnen und Schüler selbständig erstellten Stadtrallye durch Moers und die Besichtigung des Moerser Schlosses wurden die Gäste mit der Heimat ihrer Gastgeber bekannt gemacht, ein Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn gab Einblick in die deutsche Nachkriegszeit.
Ein Bummel über den Moerser Weihnachtsmarkt und durch die weihnachtliche Bonner Innenstadt sowie eine fröhliche Abschiedsparty rundeten das Programm ab, so dass alle Beteiligten in fröhlicher Stimmung auseinander gingen und sich auf das nächste Treffen im Mai in Ungarn freuen.