Abi - und dann?

Berufetag am GREM

Die Studien- und Berufswelt wird immer vielfältiger, komplexer und damit auch unübersichtlicher. Neue Berufsfelder entstehen, Qualifikationen und Eingangsvoraussetzungen ändern sich, zahlreiche Berufe mit ihren verschiedenen Möglichkeiten sind allgemein nicht bekannt.

 
So ist die Wahl eines passenden Berufes für Jugendliche wahrlich kein Kinderspiel. Wo liegen meine Neigungen und meine Stärken? Welche Perspektiven bietet mir welcher Beruf?  Welches zeitliche Engagement wird von mir erwartet? Wie sind die Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten?  Überlegungen, die sich angehende Schulabgänger rechtzeitig stellen sollten.

Dreißig engagierte Eltern und Freunde des GREM informierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10/11 und 12 des Gymnasiums Rheinkamp am Samstag, dem 26. März, sozusagen aus erster Hand, über ihre Berufe. Dabei war die Palette breit gefächert. Sowohl die klassischen akademischen Berufe wie Arzt, Jurist, Betriebswirt, Ingenieure verschiedener Fachrichtungen als auch Ausbildungsberufe zum Sparkassenkaufmann, radiologisch oder technischem Assistenten oder zum Molkereifachwirt waren vertreten.  Wie arbeitet ein Journalist?  Darf ein Pilot sich weigern, bestimmte Flughäfen anzufliegen?  Was macht eigentlich ein Lektor? Wie lange kann man als Flugbegleiter arbeiten? Individuelle Fragen, die in kleinen Gruppen gestellt und von kompetenten Fachleuten beantwortet wurden.
Verena Wockenfuß, Vertreterin des akademischen Beratungs-Zentrums der Universität Duisburg-Essen, stand mit einer Fülle an Informationsmaterial und ihrem persönlichen Rat ebenfalls zur Verfügung.

Die Schüler waren begeistert: "Wir haben heute tolle Berufe kennen gelernt und von den Referenten ganz aktuelle Informationen aus ihrem Arbeitsalltag erhalten. Jetzt kann ich mir viel besser vorstellen, was ein Ingenieur so alles macht."

"Die Insidertipps waren echt gut. Ich weiß jetzt, wie ich durchs Jurastudium komme und was ich später verdienen kann."

Auch Schulleiter Fritz Burger zog ein positives Fazit: "Unsere engagierten Referenten machen unseren Schülerinnen und Schülern hier ein wichtiges und einmaliges Angebot zur Berufsorientierung, praxisnah und individuell wie es keine Berufsberatung leisten kann.  Wir wollen den Berufetag auch im nächsten Jahr wieder in gleicher Form anbieten."